Siemens

Das Unternehmen Siemens wurde am 1.Oktober 1847 noch unter dem alten Namen Telegraphen Bau-Anstalt Siemens und Halske gegründet. Der Siemens Konzern ist eine Aktiengesellschaft (AG) und ist im Deutschen Aktienindex (DAX) vertreten. Die beiden Hauptstandorte und Konzernsitze sind in Berlin und in München. Siemens beschäftigt rund 370.00 Mitarbeiter und erzielt einen jährlichen Gesamtumsatz von ca. 78 mrd. €. Der daraus resultierende Gewinn beträgt ca. 4,5 mrd. €. Die Siemens AG ist in den folgenden Branchen vertreten: Elektro-, Antrieb-, Medizin-, und Kraftwerktechnik.

Siemens gehört heute zu einem der weltweit führenden Unternehmen in der Elektrotechnik und Elektronik. Siemens hat 125 Standorte in Deutschland und ist in 190 weiteren Ländern der Welt.

Die folgenden Produkte stellt die Siemens AG her:

  • Automatisierungstechnik und Antriebstechnik
  • Glüh- und Entladungslampen zur Allgemein- und Automobilbeleuchtung
  • Medizintechnik: Hörgeräte, Röntgengeräte und Computertomographen
  • Kraftwerktechnik, Windkraftanlagen, Turbinen und Generatoren
  • ICE, Triebwagen für U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen
  • Magnetschwebebahn
  • Brandmeldetechnik, Einbruchmeldetechnik und Videoüberwachung
  • Stahlwerke

 

Die Geschichte der Siemens AG:

Siemens wurde am 1.Oktober 1847 in Berlin gegründet und war 1851 schon in Russland beim Bau eines Telegraphen Netzwerk tätig. Damit war Siemens eines der ersten multinationalen Unternehmen Europas. Siemens musste im 1. Weltkrieg enorme Verluste hinnehmen. Jedoch schaffte es der Konzern in den 1920er Jahren wieder unter die fünf führenden Elektrokonzernen. Ende der 20er Jahre ging Siemens Kooperationen mit der Stahl-, Eisen-, und Kohleindustrie ein. 1926 begann Siemens mit dem Bau der ersten Flugmotoren und stürzte 1929 durch die Weltwirtschaftskriese erneut selbst in die Kriese. 1933 bekam Siemens durch die militärischen Aufstockungen der Wehrmacht, Luftwaffe und Marine durch die Nationalsozialisten wieder meh Aufträge. 1939 war die volle Produktionskapazität nur für die Kriegsproduktion voll ausgelastet. In Auschwitz und Lublin Inhaftierte wurden zum Arbeiten in den Siemenswerken gezwungen. 1950 konnte Siemens wieder 90% der Produktion von 1936 erreichen und alle Siemens-Halske Werke wurden zur Siemens Aktiengesellschaft (AG). Am 7. Juni 2005 gab Siemens die Handysparte an das taiwanische Unternehmen BenQ ab. Heute gehört Siemens zu den erfolgreichsten und etabliertesten Unternehmen in der Elektro- und Elektroniktechnik.

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