G-Star

G-Star ist eine Jeans- und Modemarke, die ihre Wurzeln in den Niederlanden und Belgien hat. Im Jahr 1989 wurde die Firma in diesen beiden Ländern von Jos van Tillburg gegründet – damals jedoch unter dem Namen „Gapstar“. Bis heute ist er Firmensitz in der Haupstadt der Niederlanden, Amsterdam, lokalisiert.

Die Gründungsjahre

Nur mit finanzieller Hilfe einer Schweizer Modemarke konnte die erste Kollektion der Marke entworfen und auf den Markt gebracht werden. Schon in den Folgejahren konnten erste internationale Erfolge verzeichnet werden und eine Firmenexpansion konnte folglich auch im internationalen Rahmen stattfinden. Aufgrund eines drohenden Rechtsstreits mit der Firma „The Gap“ fand 1993 ein Namenswechsel statt. Seitdem heißt die Marke „G-Star“. Der Firmengründer konnte 2003 die Firma komplett von der Secon-Fashion-Gruppe übernehmen. Über die Folgejahre hinweg konnte das Unternehmen stets internationale wirtschaftliche Erfolge verzeichnen. Die Anzahl der eröffneten Filialen steigt bis in die heutige Zeit konstant an. Besonders die Jeansmode findet einen großen Absatzmarkt – in Deutschland gehört es mit 20 Prozent des Gesamtanteils zum größten Absatzmarkt für Jeans.

Produkte

Den größten Absatzmarkt finden die Jeans-Produkte der Modemarke, allen voran die Jeans-Modelle der Reihe G-Star Elwood für Männer. Diese werden in erster Linie aus Denim hergestellt und von einer runden Naht auf Gesäßhöhe gekennzeichnet. Der bekannteste Werbeslogan der Marke ist das Motto „Just the Product“ mit dem schon lange für die Marke geworben wird.

Erfolgsdesigner

Bei Firmengründung war der französische Designer Pierre Morisset verantwortlich für die Kollektionen der Modemarke und wurde drei Jahre später als Head Designer des Unternehmens betitelt. Viele Produkte und Kollektionen, die zum Erfolg der Firma geführt haben, wurden von ihm ins Leben gerufen und designt.

Imageverlust

Negative Auswirkungen auf das Image musste das Unternehmen durch Anschuldigungen bezüglich der Nichteinhaltung von OECD-Richtlinien sowie der Verletzung vom Arbeitsrecht erfahren. Die verantwortliche indische Jeans-Fabrik „Fibres and Fabrics International“ (FFI), die die Kritik gegenüber G-Star öffentlich gemacht hat, wurde von G-Star wegen Rufschädigung angeklagt und verantwortliche Aktivisten wurden mit Haftbefehlen bestraft. 2007 kündigte G-Star die Geschäftsbeziehungen zu der bisher produzierenden Jeans-Fabrik. Nach Absprache der beteiligten Konfliktparteien und der Zusicherung der Einhaltung von Arbeitsrechten und Gewerkschaftsfreiheit konnte die Zusammenarbeit von G-Star und FFI weitergeführt und die Haftbefehle zurückgezogen werden. Jedoch gibt es auch Vorwürfe gegen G-Star von Seiten der Organisation „Greenpeace“, die die giftigen Eigenschaften der verwendeten Stoffe in die Kritik stellt.

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