Audi

Sie gehört zu den beliebtesten Automarken und ist Statussymbol zu gleich, wer einen Audi fährt, der kann sich glücklich schätzen. Und wie gewohnt kommen qualitativ hochwertige Autos aus deutschen Produktionsstätten, wie auch das Welthandelsunternehmen Audi, mit ihrem Sitz in Ingolstadt. Kein Wunder also, dass man mehr über des Deutschen liebstes Auto erfahren will.

Die Gründung

Die Geschichte des Automobilunternehmens reicht bis 1909 zurück und beginnt mit der Gründung des Unternehmens. Zu vorige Voraussetzung war das Ausscheiden des Unternehmers August Horch aus seiner Firma „August Horch & Cie Motorwagenwerke Zwickau“. Nach diesem Schritt entschied August Horch, am 16. Juli 1909, ein neues Unternehmen zu gründen. Doch der Name „August Horch Automobilwerke GmbH Zwickau“ wurde ihm von seinem ehemaligen Unternehmen untersagt, worauf hin Horch, mit Hilfe eines Gymnasiasten, ein Wortspiel entwickelte. Denn der Name Audi kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „hör zu“ oder „horch“. Nach dieser doch etwas skurrilen Geschichte, wurde das Werk am 25. April 1910 als „Audi Automobilwerke GmbH Zwickau“ eingetragen.
Bereits im Juli desselben Jahres verließ das erste Automobil, der Marke, das Zwickauer Werk.

Die Geschichte

Die Weltwirtschaftskriese der goldenen 20er traf auch Audi, wodurch sie in finanzielle Schwierigkeiten gerieten. Sodass 1928 die Zschopau Er Motorenwerke J. S. Rasmussen AG die Aktienmehrheit der Audi werke übernahm. Im Juni 1932 schloss sich dieses Unternehmen dann mit der Tochtergesellschaft Audi, der Horchwerke AG und dem Automobilwerk Siegmar der Wanderer-Werke zusammen. Auf diesem Zusammenschluss basiert auch das Firmenzeichen, der vier Ringe. Durch die Eintragung ins Chemnitzer Handelsregister wurde Chemnitz Hauptsitz des Unternehmens, das bis 1936 allerdings in Zschopau blieb.
Doch obwohl die Autos Prestige und Tradition vereinigten und im Deutschen Reich der Luxusklasse angehörten, hatte das Unternehmen nach dem zweiten Weltkrieg nur wenig Chancen. Denn durch die Beschlagnahmung und Enteignung der Sowjetunion galt Audi nicht mehr als Unternehmen. Doch Hans Migotsch schaffte den Wiederaufbau. Als Treuhänder könnte er bereits 1945 die Freigabe des Werkes erzielen und somit die Maschinen wieder zum Einsatz bringen. Im Mai 1958 kam es dann erneut zu einem Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, diese produzierten bis 1991 die ersten Kleinwagen mit serienmäßiger Kunststoffhaut – den Trabbi!
Der Sitz Ingolstadt entstand erst nach der Neugründung, da die Auto Union AG 1948 aus dem Chemnitzer Handelsregister gelöscht wurde.
Seit 2002 stellt Audi gemeinsam mit Seat und Lamborghini die sportliche Markengruppe Audi im Volkswagen-Konzern her.
Nachdem Audi vor zwei Jahren das zehnmillionste Auto einer Modellreihe produziert hatte, kann die Marke auch bis heute weiterhin überzeugen. Durch die unzähligen Angebote von Kleinwagen über Cabriolets, bis hin zu den Sportwagen der Extraklasse, ist bei diesem Unternehmen wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

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